[Allet wird jut]
Eine Aufzeichnung aus 2008 im Rathaus zu Hatten
Von Karl-Heinz Wesemann,14.11.2008
Eigentlich gibt es doch keinen Grund mehr für politisches Kabarett. Der Aufschwung ist da – fast mit der Macht und Geschwindigkeit eines Unwetters.


Nach Berlin kam er 1978, wo er sich auf den Gebieten Dramaturgie, Regie und Schauspiel weiterbildet.
Im Jahr 1990, in einer Zeit politischer und emotionaler Turbulenzen und Umbrüche, gründet Hoffmann unter dem Motto: „klein und scharf“ das Kabarett „Die Radieschen“ und betreibt von 1992 bis 2000 eine eigene Bühne in Berlins Mitte.
Zusätzlich zum Spielbetrieb im eigenen Theater gewinnen die Tourneen durch ganz Deutschland zunehmend an Bedeutung.
Nach sieben Jahren "Die Radieschen" mit Duopartner Matthias Kihr stellt Gerd Hoffmann 1997 sein erstes Soloprogramm mit dem Titel „Unter falscher Flagge“ auf die Bühne.
Nach drei Jahren "Multitasking" entscheidet er sich 2000 für seine Soloarbeit und die Tourneen.
Jährlich folgt nun eine neue Produktion, die Gastspiele bringen den Kabarettisten auch nach England, Irland und Frankreich.
Allen Programmen von Hoffmann ist gemein, dass sie Publikum wie Presse häufig spalten.
Zu Polarisieren ist Hoffmann ein Bedürfnis, Gleichgültigkeit ist und bleibt ihm ein Graus.
Fotos : Gisela Wesemann
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Kommentar von Wirklich ?!? am 26.03.2010; 10:59:38 Uhr
Kommentar zu Allet wird jut
Von Horst Bünting 26.3.2010Es ist immer wieder erstaunlich, wie Kabarettisten, Karikaturisten und Co. immer wieder den Nagel nicht nur auf den Daumen treffen. Rund 1 1/4 Jahr ist es her, aber die Aktualität bleibt. Interessant war zum Schluß die Sache mit dem Fahrschulfragebogen und dem Wahlzettel. Man könnte ja beim nächsten mal das Kreuzchen ganz wo anders hin machen. Wer weiß, vielleicht dauert das ja gar nicht mehr so lange.